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A satellite image from Monday shows Michael´s position in the Mexican Gulf. It is expected to move to Florida during Tuesday and Wednesday.
16 Oct 2018

FEMAs öffentlicher Rat nach Hurrikan Michael: "Ihr müsst besser bauen, wenn ihr hier leben wollt"

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Die Zahl der bestätigten Todesopfer des Hurrikans Michael steigt langsam an, während die Rettungskräfte die betroffenen Gebiete in Florida erreichen. Die Kleinstadt Mexico Beach wird nie wieder dieselbe sein, aber die Katastrophenbehörde Fema fordert die Bewohner auf, beim nächsten Mal besser zu bauen.

Der Sturm, der inzwischen im Atlantik abgeflaut ist, hat in Mittelamerika mehr als zehn Menschenleben gefordert, und die Zahl der Toten in den Vereinigten Staaten stieg am Freitagabend auf 17.

Die Opfer in den Vereinigten Staaten befinden sich in vier Bundesstaaten: Florida, Georgia, North Carolina und Virginia. Doch vor allem in Küstengemeinden wie Mexico Beach in Florida, wo der Hurrikan am stärksten zuschlug, ist die Zahl der Todesopfer hoch.

"Ich denke, die Zahl der Todesopfer wird noch steigen", sagte Brock Long von der Fema laut der Nachrichtenagentur Reuters.

"Wir haben einige der am stärksten betroffenen Gebiete noch nicht erreicht."

In der vergangenen Woche erreichte das Zentrum des Hurrikans am Mittwochnachmittag (Ortszeit) die Küste bei Mexico Beach. Die Windgeschwindigkeit betrug damals 70 Meter pro Sekunde - mehr als doppelt so hoch wie bei der berüchtigten schwedischen Gudrun im Jahr 2005.

Die Fotos aus der Stadt zeigen, dass viele Häuser völlig zerstört sind und vom Wind und den Wellen in Stücke gerissen wurden. Einige Gebäude sehen jedoch recht unbeschädigt aus.

Und Brock Long von der FEMA hat einen öffentlichen Rat für den Wiederaufbau:

"Es ist in Ordnung, am Strand oder auf einem Berg mit häufigen Waldbränden oder sonst wo zu leben. Aber man muss besser bauen. Wenn wir hier wieder aufbauen wollen, müssen wir es richtig machen", sagt Long.

Titelbild: Hurrikan Michael zog über den Luftwaffenstützpunkt Tyndall in Florida und seine Umgebung hinweg und hinterließ schwere Schäden. Der Sturm wies Windgeschwindigkeiten von bis zu 150 mph auf und beschädigte alle Gebäude auf dem Stützpunkt erheblich. (U.S. Air Force Foto von Tech. Sgt. Liliana Moreno)