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Laos dam collapse BBC screen shot
24 Jul 2018

Viele Opfer der Überschwemmungen in Laos und Vietnam

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Überschwemmungen sind weiterhin ein Problem in Vietnam und in Japan. Kürzlich brach ein Damm in Laos, der bisher 27 Menschenleben gefordert hat.

Hunderte von Menschen werden vermisst wegen eines gebrochenen Staudamms in Laos vermisst, wie die Nachrichtenagentur AFP berichtet.

Etwa fünf Milliarden Kubikmeter Wasser sollen aus dem Damm in der Provinz Attapeu im Südosten von Laos ausgetreten sein.. Der Bau des Staudamms war noch nicht abgeschlossen. Es wurde erwartet, dass er 2019 betriebsbereit sein würde.

Die Behörden haben nun Boote zur Baustelle gebracht, um die Menschen in den überfluteten Gebieten zu evakuieren. Die Wasserstände sind nach dem Dammbruch weiter angestiegen.

Umweltorganisationen kritisieren seit langem den Ausbau der Wasserkraft in Laos, da sie der Meinung sind, dass sich die Dämme negativ auf die natürlichen Gebiete am Mekong auswirken.

In Laos, einem armen, kommunistischen Staat, sind mehrere Staudämme im Bau oder in Planung.

Der Großteil des in Laos erzeugten Stroms aus Wasserkraft wird nach Thailand exportiert.

Der Taifun Son Tinh - der dritte Tropensturm, der Vietnam in diesem Jahr heimgesucht hat - hat bisher 27 Menschenleben gefordert. Sieben Menschen werden nach Angaben der vietnamesischen Behörden noch vermisst.

Die starken Winde und die heftigen Regenfälle haben große Schäden verursacht. Die größten Schäden sind in der Provinz Yen Bai im Norden Vietnams zu verzeichnen.

Dreizehn Menschen starben auf der Stelle und 18 wurden verletzt. Vier Menschen werden noch vermisst.

Durch Erdrutsche und Überschwemmungen wurden mehr als 12.000 Wohnhäuser zerstört oder beschädigt, und über 90.000 Hektar Ackerland stehen unter Wasser.

Auch die Hauptstadt Hanoi wurde von Überschwemmungen und Erdrutschen heimgesucht.