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The entire CTIF History Commission and the Study Group as it stood in 2019.
17 Feb 2020

Der neue Vorsitzende der CTIF-Geschichtskommission öffnet sich in seiner ersten Ansprache an die Mitglieder für mehr mehrsprachige und internationale Zusammenarbeit

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History Commission LogoDie CTIF Geschichtskommission hat einen neuen Vorsitzenden, Gerald Schimpf, der nun aktiv die Leitung der Kommission übernimmt. Herr Schimpf spricht fließend Englisch, was wiederum Mitgliedern, die kein Deutsch sprechen, die Möglichkeit eröffnet, sowohl in der Kommission als auch in ihrer Studiengruppe mitzuarbeiten.

Die Arbeitssprache der Kommission wird vorerst weiterhin Deutsch sein, aber wie in jeder Kommission oder Arbeitsgruppe sind alle Mitgliedsländer, die mit Hilfe eines Dolmetschers teilnehmen können, herzlich eingeladen, dies zu tun. Herr Schimpf wird persönlich dabei helfen, zwischen Englisch und Deutsch zu übersetzen, falls dies erforderlich ist. Delegierte, die andere Sprachen sprechen und nicht in der Lage sind, sich auf Deutsch oder Englisch zu verständigen, müssen möglicherweise ihre eigenen Dolmetscher mitbringen.

Die Arbeit mit einem Dolmetscher ist im CTIF üblich, und diese Arbeitsweise wird mit den Delegierten auf höchster Ebene praktiziert, wenn dies erforderlich ist, so dass diese Vorgehensweise nicht ungewöhnlich ist.

"Es ist mir sehr wichtig, dass sich alle Länder willkommen fühlen, Mitglieder zu werden und an der Arbeit der Historischen Kommission und der Studiengruppe teilzunehmen. Die Sprache wird kein Problem sein", sagt Gerald Schimpf.

Die Entscheidung, Gerald Schimpf von der Berufsfeuerwehr Wien zum Vorsitzenden der Kommission zu ernennen, wurde vom CTIF-Exekutivkomitee im Herbst 2019 getroffen, nun hat er seine erste Ansprache an die Mitglieder gehalten (unten) und ist bereit, die Arbeit aktiv zu übernehmen:

Die deutsche Version zu diesem Dokument ist ebenfalls als PDF unten in diesem Beitrag angehängt.

Gerald Schimpf, new chair of the CTIF History Commission. Contact Mr Schimpf here:

Gerald Schimpf, new chair of the CTIF History Commission. Contact Mr Schimpf here:

Sehr geehrte Mitglieder der Kommission, sehr geehrte Mitglieder des Arbeitskreises,

ich wende mich heute zum ersten Mal in meiner Funktion als Vorsitzender der Fachkommission an Sie. Wie Sie wissen, wurde ich von der Fachkommission in Tulln als neuer Vorsitzender vorgeschlagen und CTIF Generalsekretär Roman Sykora informierte mich am 16. Oktober 2019, dass dieser Vorschlag vom Exekutivkomitee angenommen wurde. Somit habe ich diese Position offiziell übernommen. Da ich bereits in Tulln angekündigt habe, dass ich die Kommunikation zwischen unseren Tagungen intensivieren möchte, möchte ich Sie heute über aktuelle Themen informieren.

Im Dezember 2019 fand in Salzburg eine Sitzung mit Adolf Schinnerl, unserem Ehrenvorsitzenden, statt. Teilnehmer waren Ingo Valentini als Vorsitzender des Arbeitskreises, Christian Fastl als nationaler Delegierter aus Österreich (er wird sich in Zukunft um das Protokoll kümmern), Katrin Knaß-Roßmann als Vertreterin der Steuerungsgruppe und ich. Adolf Schinnerl gab uns einen guten Überblick, vor allem über die Anfangsjahre der Kommission und der Studiengruppe, und wir konnten darüber hinaus verschiedene aktuelle Themen diskutieren. Eines davon war z.B. der Inhalt der offiziellen CTIF-Homepage (www.ctif.org/index.php/commissionsand-groups/history-commission), wo bereits Verbesserungen und Aktualisierungen sowohl in der deutschen als auch in der englischen Version vorgenommen wurden. Derzeit finden noch Änderungen statt, wenn Ihnen Fehler auffallen oder Sie Verbesserungsvorschläge haben, lassen Sie es mich bitte wissen.

Auch in Sachen Museumszertifizierung gibt es Neuigkeiten. Ich habe Katrin Knaß-Roßmann zur neuen Leiterin der Gruppe ernannt. Am 27. und 28. Januar 2020 fand im Central Museum for Disaster Relief in Budapest eine Zertifizierung statt. Sie wurde von Katrin Knaß-Roßmann und Peter Schmid durchgeführt. Ich war dabei, um mir den Zertifizierungsprozess anzusehen, und Ingo Valentini schloss sich uns ebenfalls an, um mit Imre Berki und seinem Team die Vorbereitungen für die diesjährige Konferenz in Ungarn zu treffen. Während des Besuchs trafen Ingo Valentini und ich auch den Vizepräsidenten des CTIF, László Bérczi, und wir sprachen über die Arbeit der Kommission, der Studiengruppe und die bevorstehende Konferenz in Ungarn. Darüber hinaus arbeiten wir derzeit an der Standardisierung des Zertifizierungsprozesses.

In der letzten Kommissionssitzung wurde erneut über die Nachfolge von Johann Sallaberger im Bereich der Klassifizierung historischer Feuerwehrfahrzeuge diskutiert und um die Nominierung möglicher Kandidaten bis zum 31. Dezember 2019 gebeten. Da bis zu diesem Termin keine Nominierungen vorlagen, habe ich aktiv nach einem Nachfolger gesucht und unser Kollege Patrick Juncker aus Luxemburg war bereit, die Aufgabe zu übernehmen. Er wird in Zukunft die Klassifizierungen auf internationaler Ebene koordinieren. Ich möchte ihm für seine Bereitschaft und sein Engagement sehr herzlich danken.

Was tut sich sonst noch im CTIF? Bei der Sitzung des Exekutivkomitees in Luxemburg im November 2019 war ich per Videokonferenz zugeschaltet und konnte unsere Arbeit und zukünftigen Ziele vorstellen. Im Herbst 2020 wird es ein persönliches Treffen des Exekutivkomitees und der Vorsitzenden der Kommissionen in Slowenien geben, bei dem die langfristigen Ziele des CTIF und seiner Kommissionen diskutiert und entwickelt werden sollen. Im Rahmen der Interschutz in Hannover im Juni 2020 wird die Delegiertenversammlung stattfinden und das 120-jährige Bestehen des CTIF gefeiert. Ich werde die Kommission für Geschichte sowohl in Slowenien als auch in Hannover vertreten.

Zum Schluss möchte ich noch ein Projekt aus Österreich vorstellen, das auch für andere Länder interessant sein könnte. Wir planen, der Österreichischen Nationalbibliothek in Wien ein Exemplar aller Tagungsbände seit 2010 zu übergeben, da diese dort nicht vorhanden sind (mit Ausnahme eines Bandes). Da wir alle wollen, dass unsere Forschungsarbeit einem breiteren Publikum zugänglich ist, kommt uns dieser Schritt sehr gelegen. Ich werde meine eigenen Bände für dieses Projekt zur Verfügung stellen, und der Österreichische Feuerwehrverband wird in Zukunft jedes Jahr einen weiteren Band ankaufen, der dann an die Nationalbibliothek abgegeben wird.

Dieses Projekt könnte Vorbildcharakter haben. Zum einen machen wir unsere Arbeit einem breiteren Publikum zugänglich und zum anderen können wir mehr Bücher verkaufen.

Das sind alle Neuigkeiten, die ich im Moment für Sie habe. Ich werde Sie auf dem Laufenden halten.

Mit freundlichen Grüßen

Gerald Schimpf, Vorsitzender

The entire CTIF History Commission and the Study Group as it stood in late 2019.

The entire CTIF History Commission and the History Study Group as it stood in late 2019.

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