Neues Notfallgerät kann für kleine Geräte batterielos eigenen Strom erzeugen
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Ein Team von Ingenieuren hat ein leichtes „magnetoelastisches Zelt“ entwickelt, das in der Lage ist, Strom aus Wind, menschlichen Bewegungen und sogar Umgebungsgeräuschen zu erzeugen, und damit möglicherweise eine neue Möglichkeit bietet, kleine Sensoren und tragbare Geräte ohne Batterien mit Strom zu versorgen.
Der von Forschern der Nanyang Technological University (NTU) in Singapur beschriebene Prototyp nutzt ultradünne Schichten aus magnetoelastischem Material, die elektrischen Strom erzeugen, wenn sie sich biegen oder vibrieren. Zu einer zeltartigen Struktur zusammengesetzt, kann das Material Energie aus mehreren Umgebungsquellen gleichzeitig gewinnen.
In Tests erzeugte das Zelt selbst bei schwachem Luftstrom oder niederfrequenten Schwingungen genügend Strom, um LEDs, kleine Sensoren und energiesparende Elektronik zu betreiben. Den Forschern zufolge könnte die Technologie tragbare Geräte, ferngesteuerte Umweltmessgeräte und Sensoren in Katastrophengebieten unterstützen, in denen herkömmliche Stromquellen nicht verfügbar sind.
Das Team weist darauf hin, dass das Zelt wasserdicht, flexibel und kostengünstig ist, wodurch es sich für den Einsatz unter rauen Außenbedingungen eignet. Zukünftige Versionen könnten skaliert werden, um größere Sensornetzwerke zu versorgen, oder in Kleidung und Ausrüstung integriert werden, um kontinuierlich Energie zu gewinnen.
Die Forschungsergebnisse unterstreichen das wachsende Interesse an batterielosen Mikrostromsystemen, insbesondere für Anwendungen in den Bereichen Umweltüberwachung, intelligente Infrastruktur und Katastrophenschutz.
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