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Evaluation of Dermal Exposure to Polycyclic Aromatic Hydrocarbons in Fire Fighters
24 Feb 2014

Bewertung der dermalen Exposition gegenüber polyzyklischen aromatischen Kohlenwasserstoffen bei Feuerwehrleuten

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Authors
Kenneth W. Fent, PhD, CIH; Judith Eisenberg, MD, MS; Doug Evans, PhD; Deborah Sammons; Shirley Robertson; Cindy Striley, PhD; John Snawder, PhD; Charles Mueller, MS; Vance Kochenderfer; Joachim Pleil, PhD; Matthew Stiegel, PhD; Gavin P. Horn, PhD
Publisher
U.S. Department of Health and Human Services, Centers for Disease Control and Prevention, National Institute for Occupational Safety and Health

Das Programm zur Bewertung von Gesundheitsgefahren führte eine Studie in einer Schulungseinrichtung der Feuerwehr durch, um
um festzustellen, ob polyzyklische aromatische Kohlenwasserstoffe (PAK) und andere aromatische Kohlenwasserstoffe in der Luft
die bei Live-Feuerwehrübungen entstehen, die Haut von Feuerwehrleuten kontaminieren und durchdringen.

Was wir taten
● In zwei Durchgängen wurden jeweils drei kontrollierte Gebäudebrände (einer pro Tag) untersucht. An jedem Brand nahmen fünf Feuerwehrleute teil.
● Wir nahmen Proben von PAK, flüchtigen organischen Verbindungen (VOC) und Partikeln in der Luft.
● Vor und nach jedem Brand haben wir Atem- und Urinproben genommen. Wir analysierten die Atemproben auf aromatische Kohlenwasserstoffe und die
Urinproben auf PAK-Abbauprodukte.
● Wir nahmen Wischproben von der Haut der Feuerwehrleute, um die PAK-Kontamination vor und unmittelbar nach jedem Brand zu messen.
● Wir haben vor und nach jedem Brand die von der Einsatzkleidung freigesetzten VOC gemessen.
● Wir haben die SCBA-Ausrüstung getestet, um sicherzustellen, dass sie ordnungsgemäß funktioniert.

Was wir gefunden haben
Wir haben mögliche krebserregende PAK und VOC in der Luft nachgewiesen.
Einige PAK-Werte in der Luft lagen während der Überholung über den Grenzwerten für die berufliche Belastung.
Alle VOC-Werte in der Luft lagen während der Überholung unter den Grenzwerten für die Exposition am Arbeitsplatz.
● Einige VOC wurden nach dem Brandeinsatz aus der Ausrüstung der Feuerwehrleute freigesetzt. Die Luftkonzentrationen dieser Verbindungen lagen deutlich unter den Arbeitsplatzgrenzwerten.
● Die PAK-Werte an den Hälsen der Feuerwehrleute waren unmittelbar nach den Verbrennungen höher als vorher. An anderen Stellen der Haut der Feuerwehrleute wurden keine PAK gefunden.
● Die Benzolwerte, ein aromatischer Kohlenwasserstoff, in der Atemluft der Feuerwehrleute waren unmittelbar nach den Verbrennungen höher als zuvor. Die Feuerwehrleute wiesen jedoch keine erhöhten Werte von Benzolabbauprodukten in ihrem Urin auf.
In der ersten Runde unserer Studie waren die Konzentrationen von PAK-Abbauprodukten in Urinproben, die 3 Stunden nach den Verbrennungen entnommen wurden, höher als in Proben, die vor den Verbrennungen entnommen wurden.
● Die PAK- und Benzolwerte im Körper der Feuerwehrleute waren ähnlich hoch wie die Werte in Berufsgruppen mit geringer Exposition gegenüber diesen Verbindungen.
● Die meisten Feuerwehrleute trugen ordnungsgemäß funktionierende Atemschutzgeräte. Die PAK und das Benzol gelangten wahrscheinlich über die Haut in den Körper der Feuerwehrleute.

Wir empfehlen
● Vorschreiben, dass die Feuerwehrleute bei allen Einsätzen vollständige Schutzanzüge, einschließlich Pressluftatmer, tragen müssen.
und Überholung bei allen Brandeinsätzen. Stellen Sie den Feuerwehrleuten lange Hauben zur Verfügung, bei denen es unwahrscheinlich ist
aufgerissen werden.
● Sorgen Sie für eine möglichst natürliche Belüftung der verbrannten Strukturen, bevor Sie mit
Untersuchungen.
● Entfernen Sie Atemschutzmasken und Hauben zuletzt, wenn Sie Ihre Ausrüstung ablegen. Ziehen Sie die Ausrüstung aus, bevor Sie einen
Sanierungsbereich.
● Verstauen Sie die Ausrüstung auf der Außenseite des Geräts, wenn Sie zur Wache zurückfahren.
● Waschen Sie sich sofort die Hände und duschen Sie so schnell wie möglich nach einem Brandeinsatz.